Jesus der Erlöser - Abendmahlgottesdienst
Von Pastor August Haist
JESUS DER ERLÖSER
Predigttext: Joh., 6. Kapitel - Verse 47-58
Vers 51: Ich bin das lebendige Brot vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich ihm geben werde, ist mein Fleisch, welches ich ihm geben werde für das Leben der Welt.
Vers 53: Jesus sprach zu ihnen:"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch.
Vers 54: Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben und ich werde ihn am jüngsten Tag auferwecken.
Vers 56: Wer mein Fleisch esset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich bin in ihm.
Vers 58....Wer das Brot isset, der wird leben in Ewigkeit.
"Es ist vollbracht!"
Wir denken an seine Auferstehung und und an seine ewige Herrschaft, die Er nach der Himmelfahrt antrat. Der Täufer Johannes spricht über IHN: "Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünden trägt." (Joh. 1,29)
Diese Lamm wird zur zentralen Autorität für seine Kirche. Dieses Lamm hat die Macht Satan zertreten. Beim Sündenfall der Menschheit wird auf diesen kommenden Erlöser, Jesus Christus hingewiesen: "Welcher der Schlange, dem Satan den Kopf zertritt , damit die Gewalt Satans und seiner Dämonen zerbrochen wird.
Und Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Verse stechen." (1. Mose 3:15 )
Diese Handlung des Lammes bezieht sich nicht allein auf eine zermonielle Handlung beim Abendmahl, sondern in einem täglichen Leben im Worte Gottes- des Essens und Trinkens, des Nehmens und Tuns, also einer täglichen Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus, dem Lamm - dem Erretter.
Die Freiheit des Volkes Gottes (damals ein Sklavenvolk) begann mit dem von Gott befohlenem Abendessen (Passah). Gottes Geheimwaffe kam zum Einsatz. Ein Lamm wurde in jeder Familie geschlachtet. Das Fleisch diente zur Stärkung und zum Schutz. Nach dem biblischen Bericht von 2. Mose,12 wurde in dieser Nacht der Befreiung ein Lamm geschlachtet- ein Hinweis auf Golgatha - das Fleisch wurde zur Nahrung und Kraft und das Blut wurde zum Schutz und Zeichen an die Türpfosten gestrichen, damit der "Würgeengel," Krankheit, Gebundenheit, Leid und Tod nicht in das Haus kommen konnte. Ein Millionenvolk zog in einer Nacht aus der Sklavenschaft in die Freiheit, um Gott von ganzem Herzen dienen zu können.
Durch das Essen und Trinken des Lammes - Jesus Christus - werden wir aus der Sklavenschaft der Sünde befreit. Essen und Trinken heißt also - in einer täglichen Lebensbeziehung mit dem Befreier zu sein.
Jeden Morgen und Jeden Abend mußte das Bundesvolk auf dem Altar ihres Bundeszeltes ein Lamm opfern.
Diese Blutsopfer hatten für das Volk höchste Priorität.
Dieses Blut ist das göttliche Siegel des Lebens mit IHM.
Kolosser 1,12 und 13 - und danksaget dem Vater,der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht;
welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines
lieben Sohnes. Kolosser 2-8-15
Er war das ewigew Siegel bei der Priesterweihe. 3. Mose 8,23 ---Er unterstellt sich der Obrigkeit des Lammes.
Wenn ein Aussätziger vom Aussatz- gleich Sünde- geheilt wurde, so übergab er seinen Leib (sein neues Leben) Gott im Zeichen des geopferten Lammes. 3. Mose 14,13 u. 14.
Ein befreiter Sklave erhält daselbe Geschenk göttlicher Gemeinschaft. 5. Mose 15,1
Die Handlung war folgendermaßen
Ein Tropfen Blut des Lammes wurde auf das rechte Ohrläppchen, auf den Daumen der rechten Hand und auf den Zeh des rechten Fußes getan. Der Wille Jesu ist nicht, diese Zermonie zu wiederholen, sondern im Essen und Trinken des Leibes und des Blutes Jesu unser tätliches Leben unter Seine Herrschaft zu stellen.
Kurz vor dem Tod Jesu gibt der Hohepriester Kaiphas noch eine Prophetie über Jesus, dem Lamm Gottes: "Es ist besser , daß ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe." (Johannes 18,14)
Der Neue Bund beginnt: Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß der Menschensohn erhöht werden. Auf daß alle, die an ihn glauben (IHM vertrauen) nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3 14-16)
Ein Blick auf IHN, eine Lebensgemeinschaft
mit IHM macht frei vom Gift der Schlange (Schuld und Verdammnis) und schenkt eine Chance zum Leben, nämlich mit Jesus. Die Apostel und Jünger Jesu sahen sich als Apostel und Zeugen des Lammes. Das Heilsangebot in Jesus Christus war der Inhalt ihrer Botschaft: Das LAMM wird siegen.
Das ist die unerschütterliche Tatsache für jede persönliche Situation. Ganz gleich, wie es Ihnen jetzt geht. Jesus Christus hat das Vermögen(Autorität) jedes Problem zu lösen und ständig neue Kraft zu schenken. Jesus spricht: "Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich eingehen und Abendmahl mit ihm halten und er mit mir." (Offenbarung 3,20)
Die Zukunft unseres "blauen Planeten" der Menschheit - unseres Volkes und auch unseres Lebens liegt in der Hand des Lammes Jesus Christus. Mit Sorge sehen wir einen schnell voranschreitenden Wertezerfall ungeheuren Ausmaßes. Durch Habgier und Gewinnsucht zerstört der Mensch seine Umwelt brutal. Als Antwort zerstöt die Umwelt den Menschen. Für viele sind bewährte Anker wie Familie Wirtschaft, Gesundheit, Sicherheit u.v.m. ins Wanken geraten. Der sicherste Anker für ein Leben ist das Lamm Jesus Christus. Jesus sag"Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." (Johannes 16,33) Durch das Opfer Jesu (das Blut des Lammes) sind wir Bündnispartner mit Gott geworden. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seines eigenen Sohnes nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben..wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken. (Römer 8,31-39)
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.
Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwer? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag wie Schlachtschafe, aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. (Psalm 44,23)
Denn ich bin gewiss, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Der Bund besteht durch Freiwillige in freier Entscheidung. Gottes Entscheidung steht fest. Gott entschied sich für Dich und mich.Nun sind wir als der andere Bündnispartner aufgerufen.