Einheit 7
Einheit 7
Liebe ist wahrhaftig
„Integrität entsteht, wenn man die Versuchung bekämpft, unehrlich zu sein; Demut wächst, wenn Sie sich weigern, stolz zu sein; und Durchhaltevermögen entsteht immer dann, wenn Sie der Versuchung widerstehen aufzugeben. Jedes Mal, wenn Sie eine Versuchung überwinden, werden Sie Christus ähnlicher." Rick Warren
Zu Hause ankommen
Da dies heute die letzte Kleingruppenarbeit von „40 Tage - Liebe in Aktion" ist, beten wir dafür, dass Sie erlebt haben, wie wichtig Kleingruppen und Hauskreise sind, und hoffen, dass Sie weiterhin als Gruppe zusammenbleiben werden.
- 1. In der heutigen Einheit geht es vor allem darum, echte Liebe zu praktizieren. Haben Sie sich schon einmal in einer Situation befunden, in der Sie Liebe und Wahrheit als Widerspruch empfanden?
Lernen und wachsen
Bibelvers zum Auswendiglernen:
„Stattdessen lasst uns in Liebe an der Wahrheit festhalten und in jeder Hinsicht Christus ähnlicher werden, der das Haupt seines Leibes - der Gemeinde - ist" (Epheser 4,15;NL).
„Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt. Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und man sagte: Das ist doch Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters. Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden.
David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David.. Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Heer und mit dem Krieg gut stünde. Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Kriegsleute seines Herrn lagen und ging nicht hinab in sein Haus.
Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten, und Joab, mein Herr und meines Herrn Kriegsleute liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr der Herr lebt und so wahr du lebst: Ich tue so etwas nicht. David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. Und David lud ihn ein, sodass er bei ihm aß und trank und machte ihn betrunken. Aber am Abend ging er hinaus, um sich schlafen zu legen auf sein Lager bei den Männern seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus.
Am anderen Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist , und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria dorthin, wo er wusste, dass streitbare Männer standen. Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen einige vom Volk, von den Männern Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch." 2.Samuel 11,2-17 (LÜ)
Zentrale Aussagen
- 1. Folgen von Unehrlichkeit:
- Unehrlichkeit betrifft jeden.
- Unehrlichkeit hat geistliche Folgen.
- Unehrlichkeit verschiebt unsere Maßstäbe.
- 2. Schritte, um Unehrlichkeit zu überwinden:
- Nehmen Sie sich ernsthaft vor, nicht zu lügen.
„Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?" (Jeremia 17,7;LÜ).
„Der (Teufel) war schon von Anfang an ein Mörder und ein Feind der Wahrheit. Die Lüge gehört zu seinem Wesen; denn er ist der Lügner schlechthin, ja der Vater jeder Lüge" (Johannes 8,44;Hfa).
- Erkennen Sie aufrichtig Ihre Schwachpunkte.
- Richten Sie sich ganz auf Gott aus.
„Du freust dich, wenn ein Mensch von Herzen aufrichtig und ehrlich ist ; verhilf mir dazu und lass mich weise handeln!" (Psalm 51,8;Hfa).
„Er lässt es den Aufrichtigen gelingen" (Sprüche 2,7;LÜ).
„Ich weiß, mein Gott, dass du unser Herz kennst und dich freust, wenn wir aufrichtig sind" (1.Chronik 29,17;Hfa).
Theoretisch sind wir alle dafür, immer ehrlich zu sein, aber im alltäglichen Leben praktizieren wir diese Ehrlichkeit oftmals nicht. Wir alle werden schuldig, manchmal in großen Angelegenheiten, manchmal in den kleinen Dingen. Unehrlichkeit hat viele unterschiedliche Gesichter, aber immer die gleiche Auswirkung: Sie schnürt unser Leben, unsere Familien, unsere Beziehungen, unser Land ein. Sprechen Sie darüber, wie die Folgen aussehen.
Gesprächsanregungen
- 1. Um den Hang zur Unwahrheit zu überwinden, müssen wir und ernsthaft vornehmen, Unehrlichkeit zu bekämpfen. Jeremia 17, Vers 9 gibt Aufschluss darüber, worauf wir dabei zu achten haben.
- 2. David war unehrlich. Wie sahen die geistlichen Auswirkungen aus? (vgl. 2.Samuel 11,27)
- 3. Warum scheint es manchmal liebevoller zu sein, die Unwahrheit zu sagen?
- 4. Wie ehrlich waren Sie in dieser Woche?
Einander dienen
Manchmal sind wir ähnlich wie David in Unaufrichtigkeit und Selbstbetrug verstrickt. Lügen und Betrügereien belasten unser Gewissen und halten uns davon ab, uns von Gott leiten zu lassen.
- 1. So wie David sind wir Tag für Tag mit den moralischen Maßstäben dieser Welt konfrontiert. Was hält uns davon ab, nach der Werteordnung Jesu zu handeln, wenn wir vor der Wahl stehen, die Wahrheit zu sagen oder zu lügen?
- 2. In welcher Situation haben Sie am meisten mit Unehrlichkeit zu kämpfen? Nehmen Sie sich etwas Zeit, um in der Stille Ihre Schwachstellen zu erkennen. Notieren Sich sich, in welcher Situationen es Ihnen am schwersten fällt, ehrlich zu sein, und überlegen Sie, wie Sie beim nächsten Mal in einer solchen Situation reagieren könnten.
- 3. Ist es möglich, der eigenen Unehrlichkeit vorzubeugen, indem man bereits im Vorfeld festlegt, wie man sich in einer Situation verhalten kann, die die persönlichen Schwächen anrührt?
Glauben teilen
Je enger unsere Beziehung zu Gott ist, umso aufrichtiger werden wir unseren Mitmenschen begegnen. Wo Gott unser Leben durchdringt, wird es uns schwer fallen, unehrlich zu sein. Der Heilige Geist wird uns zeigen (d. h. unser Gewisssen benutzen), wie wir der Unehrlichkeit in uns entgegentreten und die Wahrheit sagen können.
- 1. Sprechen Sie doch einmal darüber, wie Sie sich gegenseitig dabei helfen können, im Umgang mit der Familie, mit Freunden, Bekannten und Kollegen oder Geschäftspartnern aufrichtig zu sein.
- 2. Denken Sie darüber nach, in welchen Situationen Ehrlichkeit ein Problem für Sie war. Was ist Ihnen heute im Hinblick auf solche Momente deutlich geworden? Nehmen Sie sich diese Woche etwas Zeit, um darüber mit Ihrem Partner, einem Seelsorger oder einem Menschen zu sprechen, der Ihr Vertrauen hat.
Gott anbeten
- 1. Nehmen Sie sich in dieser Woche Zeit, um Gott für alles zu danken, was er in Ihrer Gruppe während der vergangenen sechs Wochen getan hat. Erzählen Sie einander, was Sie an der Zeit genossen und wovon Sie wie profitiert haben. Wenn Sie sich nächste Woche zu einer Party treffen, können Sie die unten aufgelisteten zusätzlichen Fragen beantworten.
- 2. Vergessen Sie nicht, Ihrem Gruppenleiter und allen anderen, die sich in Ihrer Kleingruppe engagieren, Rückmeldung und Bestätigung zu geben und Gott für sie zu danken.
- 3. Bitten Sie Gott um einen auf ihn ausgerichteten wahrhaftigen Lebensstil.
Zusätzliche Fragen
- 1. Welche Auswirkungen hatte Davids Sünde mit Batseba für andere Menschen? (vgl. 2.Samuel 12,1-14)
- 2. In welcher Weise zeigt sich in dieser Geschichte, was in Sprüche 11, Vers 6 und Sprüche 13, Vers 21 gesagt wird?
- 3. Welcher Teil von Nathans Strafrede in 2. Samuel 12, Verse 7 bis 10 war für David besonders schmerzlich? Wie würden Sie in einer ähnlichen Situation reagieren?
- 4. Lesen Sie Psalm 51 und Psalm 32. Wie konnte David nach einem so großen Fehltritt wieder mit Gott ins Reine kommen?
- 5. Welche Rolle spielte dabei Davids Aufrichtigkeit und woran erkennen Sie Davids tiefe Liebe zu Gott und sein Verlangen, mit ihm im Reinen zu sein?
Rückblick und Ausblick
Sie haben „40 Tage Liebe in Aktion" nun beinahe abgeschlossen. Sehen Sie sich noch einmal die Werte der Gruppe an, auf die Sie sich anfangs verständigt hatten. Sie finden sie im Anhang des Buches.
- 1. Sprechen Sie darüber, ob Sie als Gruppe weiterhin zusammenbleiben wollen. Reden Sie darüber, wie die Dinge gelaufen sind und welche Veränderungen Sie eventuell vornehmen müssen.
- 2. Besprechen Sie, was in Zukunft das Thema der Gruppe sein könnte, wer Sie leiten kann und wo Sie sich weiterhin treffen könnten.
- 3. Wenn Sie ein achtes Treffen planen, um zu feiern, geben Sie die Daten und Details an alle weiter, die vielleicht bei diesem Treffen nicht dabei sein konnten.
Einheit 6
Einheit 6
Wenn Beziehungen durch Schwierigkeiten gehen
„Manche Menschen fressen ihren Ärger in sich hinein, andere lassen ihm freien Lauf und explodieren regelrecht. Beide Reaktionen sind wenig hilfreich und auch alles andere als gesund." Rick Warren
Zu Hause ankommen
- 1. Worüber haben Sie sich heute geärgert?
- 2. Wie gehen Sie mit diesem Gefühl um?
Lernen und wachsen
Bibelvers zum Auswendiglernen:
„Eine freundliche Antwort vertreibt den Zorn, aber ein kränkendes Wort lässt ihn aufflammen" (Sprüche 15,1;Hfa).
„Und da sie kamen hinab an der Stadt Ende, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knecht, dass er uns vorangehe (und er ging voran); du aber stehe jetzt still, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat. Da nahm Samuel ein Ölglas und goss auf sein Haupt und küsste ihn und sprach: Siehst du, dass dich der Herr zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt hat? Wenn du jetzt von mir gehst, so wirst du zwei Männer finden bei dem Grabe Rahels, in der Grenze Benjamins, zu Zelzah; die werden dir sagen: Die Eselinnen sind gefunden, die du zu suchen bist gegangen; und siehe, dein Vater hat die Esel aus der Acht entlassen und sorgt um euch und spricht: Was soll ich um meinen Sohn tun? Und Wenn du dich von da weiter wendest, so wirst du kommen zu der Eiche Thabor; daselbst weden dich antreffen drei Männer, die hinaufgehen zu Gott gen Beth-El. Einer trägt drei Böcklein, der andere drei Laibe Brot, der dritte einen Krug mit Wein. Und sie werden dich freundlich grüßen und dir zwei Brote geben. Die sollst du von ihren Händen nehmen. Darnach wirst du kommen zu dem Hügel Gottes, da der Phililster Schildwacht ist; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir begegnen ein Haufe Propheten, von der Hütte herabkommend, und vor ihnen her Psalter und Pauke und Flöte und Harfe, und sie werden weissagen. Und der Geist des Herrn wird über dich geraten, dass du mit ihnen weissagst; da wirst du ein echter Mann werden. Wenn dir nun diese Zeichen kommen, so tue, was dir unter die Hand kommt; denn Gott ist mit dir." (1.Samuel 9,27-10,7 LÜ)
„Samuel aber antwortete Saul: Lass dir sagen, was der Herr mit mir geredet hat diese Nacht. Er sprach: Sage an! Samuel sprach: Ist's nicht also? Da du klein warst vor deinen Augen, wurdest du das Haupt unter den Stämmen Israel, und der Herr salbte dich zum König über Israel? Und der Herr sandte dich auf den Weg und sprach: Zieh hin und verbanne die Sünder, die Amalekiter, und streit wider sie, bis du sie vertilgst! Warum hast du nicht gehorcht der Stimme des Herrn, sondern hast dich zum Raub gewandt und übel gehandelt vor den Augen des Herrn?"(1.Samuel 15,16-19 LÜ)
Zentrale Aussagen
- 1. Wie eine Beziehung entsteht und zerbricht
- Göttliche Berufung (1.Samuel 10,1)
- Geistliche Ausrüstung (1.Samuel 10,9-10)
- Überragende Fähigkeiten (1.Samuel 14,47)
- Ungehorsame Entscheidungen (1.Samuel 15,19-21)
- Vernichtendes Urteil (1.Samuel 15,22-23)
- Gefährliche Einstellung (1.Samuel 19,1)
- Bedrückendes Ende (1.Samuel 31,6)
- 2. Wie äußert sich Sauls Zorn?
- Ungehorsam gegenüber Gott
- Enttäuschung auf dem Lebensweg
- Abnehmender Erfolg
- Neid gegenüber anderen
- 3. Wie können sie mit Konflikten umgehen?
- Machen Sie sich folgenden bewusst: wer anderen zürnt, zerfleischt sich selbst.
„Du zerfleischst dich selbst in deinem Zorn!" (Hiob 18,4;Hfa).
- Legen Sie Ihre Selbstbestimmung und Ihren Zorn ab und lassen Sie den Frieden Christi in Ihr Herz.
„... der Friede Christi ... regiere in eurem Herzen ... „ (Kolosser 3,15; LÜ).
Gesprächsanregungen
Wenn wir den Teufelskreis aus Bitterkeit und Zorn in Sauls Leben näher betrachten, erkennen wir den Grund für die Konflikte und sein letztendliches Scheitern. Wie würden Sie die Reaktion von König Saul beschreiben, als der Prophet Samuel ihn mit dem Urteil Gottes konfrontierte, das die Antwort auf all seine falschen Entscheidungen war?
- 1. Vielleicht hat ein Mitglied der Gruppe schon einmal persönlich die Erfahrung gemacht, wie sein Leben sich veränderte, als es in einer bestimmten Sache Gott ungehorsam war.
- 2. Gott verwarf Saul als König. Sind sie der Meinung, dieser hätte noch immer Gottes Vergebung erfahren und zu einer erneuerten Beziehung mit ihm gelangen können?
- 3. In 1. Samues 18, Verse 5 bis 9 begrüßen die Frauen Israels die Männer bei ihrer Rückkehr und singen vor Freude, weil David den Philister Goliath getötet hat. Was vollzieht sich oft in unserem Innersten, wenn andere mehr Erfolg haben als wir?
- 4. „Zorn bleibt so lange in mir, wie ich es ihm gestatte, dass er bleibt!" Was hätte Saul tun können, um den Konflikt zu lösen und seine Beziehung zu Gott in Ordnung zu bringen?
Einander dienen
- 1. Jemand hat einmal gesagt: „Wer Bitterkeit hegt, ist wie jemand, der Gift trinkt und darauf wartet, das jemand anderes stirbt." Auf welche Weise kann Verbitterung unser Leben vergiften?
- 2. So wie Saul sind auch wir mit zwei grundlegenden Fragen konfrontiert: „Werde ich Gott gehorsam sein?" und: „Wie reagiere ich, wenn mein Leben anders verläuft als geplant?" Gibt es momentan eine Situation in Ihrem Leben, in der Sie sich diese beiden Fragen stellen sollten?
Glauben teilen
„Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!" (Kolosser 3,13; LÜ)
Diese Worte machen deutlich, was Christus für uns getan hat, und seine Liebe und Vergebung fordern uns dazu heraus, mit anderen zu teilen, was wir von ihm empfangen haben.
- 1. Gibt es in den nächsten Monaten ein Projekt oder eine Aufgabe, an denen sich ihr Hauskreis beteiligen könnte?
- 2. Welche andere Möglichkeiten sehen Sie, um sich dafür einzusetzen, dass andere Menschen diese Liebe und Vergebung erfahren? Nehmen Sie sich etwas Zeit, um über diese Möglichkeiten zu sprechen?
Gott anbeten
David hätte allen Grund gehabt, auf das Verhalten von Saul mit Zorn und Rachegelüsten zu reagieren, doch eine solche hartherzige Einstellung entsprach nicht seinem Charakter. Er wollte nicht genauso werden wie der Mann, der ihm nach dem Leben trachtete.
- 1. Lesen Sie gemeinsam Psalm 63 und achten Sie darauf, wie David darin seine Sehnsucht nach Gott ausdrückt. Beachten Sie auch seine Einstellung gegenüber Gott gerade in der schweren Zeit des Leidens.
- 2. Beenden Sie Ihr Treffen, indem Sie gemeinsam für die persönlichen Anliegen der Teilnehmer beten, insbesondere für diejenigen, die davon erzählt haben, wie viel Mühe ihnen der Kampf gegen Bitterkeit und Zorn macht.
Zusätzliche Fragen
- 1. Betrachten Sie eine andere Begebenheit, in der Saul den Anordnungen Gottes nicht gehorchte. In 1. Samuel 13, Verse 5 bis 14 wird darüber berichtet. Aus 5. Mose 12, Verse 13 und 14 geht hervor, warum Samuel über Sauls Verhalten so ungehalten ist. Was können wir aus diesen Berichten über unsere Ernsthaftigkeit und Verantwortung hinsichtlich des Gehorsams oder Nichtgehorsams gegenüber Gott lernen?
- 2. Welche Übereinstimmungen erkennen Sie bei den Taten und Reaktionen Sauls in den beiden Berichten aus 1. Samuel 13 und 15?
- 3. Gibt es Begebenheiten in Ihrem eigenen Leben, als Sie Gott nicht vertrauten und eine Angelegenheit selbst in die Hand nahmen, um schließlich nach Entschuldigungen zu suchen, als die Konsequenzen deutlich wurden?
- 4. Gibt es nicht einen besseren Weg, als nach Ausflüchten zu suchen oder die Verantwortung für das eigene Versagen anderen Menschen zuzuschieben?
Zur Vorbereitung auf die kommende Woche
- 1. Lesen Sie weiterhin jeden Tag ein Kapitel dieses Buches (Tage 36-40).
- 2. Lesen Sie die Geschicht von David und Bathseba in 2. Samuel 11, Verse 1 bis 27 als Vorbereitung für die nächste Woche.
- 3. Nehmen Sie sich Zeit für den Lernvers, und lassen Sie sich durch ihn daran erinnern, wo Sie anderen vergeben sollten.
- 4. Die nächst Einheit wird die letzte im Rahmen der 40 Tage sein, aber Sie sollten sich noch ein weiteres mal treffen, um gemeinsam zu feiern. Sie können sich dann darüber austauschen, was Gott während der Kampagne in Ihrem Leben getan hat. Machen Sie sich darüber Gedanken, wie diese Party aussehen könnte, und beginnen Sie, Pläne für dieses besondere Ereignis zu schmieden.
Einheit 5
Einheit 5
Wie Wertschätzung einen Menschen verändert
„Sie leben in dieser Welt, um Ihren Beitrag zu leisten. Sie wurden nicht nur erschaffen, um zu konsumieren - um zu essen, zu atmen und Raum einzunehmen. Gott hat Sie vielmehr erschaffen, um etwas Besonderes aus Ihrem Leben zu machen."
Zu Hause ankommen
- 1. Nehmen Sie sich kurz Zeit, um von Ihrer Woche zu erzählen. Wie ging es Ihnen bei der Arbeit, in der Familie, persönlich, geistlich?
- 2. Tauschen Sie darüber aus, was Sie in der vergangenen Woche beim Lesen des Buches „Liebe in Aktion" besonders angesprochen hat.
Lernen und wachsen
Bibelvers zum Auswendiglernen:
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16:LÜ)
„Weder Neid noch blinder Ehrgeiz sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil, denkt von euch selbst gering, und achtet den anderen mehr als euch selbst. Denkt nicht immer zuerst an euch, sondern kümmert und sorgt euch auch um die anderen. Orientiert euch an Jesus Christus: Obwohl er Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrschaft hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter uns Menschen. Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch herrlich zu sich erhoben und ihm dem Namen gegeben, der über allen Namen steht. Vor Jesus werden sich einmal alle beugen: alle Mächte im Himmel, alle Menschen auf der Erde und alle im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!" (Philipper 2,3-11; Hfa).
Zentrale Aussagen
- 1. Sagen Sie Nein zu:
- falschem Ehrgeiz
- falscher Selbsdarstellung
- 2. Sagen Sie Ja zu:
- der Bedeutung anderer
- den Bedürfnissen anderer
- 3. Wie werde ich selbstlos?
Jesus zeigt uns den Weg:
„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen" (Matthäus 11,29;LÜ).
„Orientiert euch an Jesus Christus ..." (Philipper 2,5; Hfa).
- Er ließ los.
„Obwohl er Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrschaft hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten" (Philipper 2,6; Hfa)
- Er gehorchte.
„Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod ..."(Philipper 2,8; Hfa).
- Er wurde erhöht.
„Darum hat ihn Gott auch herrlich zu sich erhoben und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht ..." (Philipper 2,9; Hfa).
„Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich sebst erniedrigt, der wird erhöht" (Matthäus 23,12; LÜ).
„Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen" (Jakobus 4,10; LÜ).
In diesen drei Worten ist die Kraft für ein selbstloses Leben: Jesus ist Herr!
Gesprächsanregungen
Lesen Sie noch einmal den obigen Text aus Philipper 2 (Verse 3 bis 11).
- 1. In unserer heutigen Gesellschaft spielt Ehrgeiz eine wichtige Rolle. Nennen Sie Beispiele sowohl für gesunden als auch für selbstsüchtigen Ehrgeiz un Eitelkeit.
- 2. Wie können Beziehungen durch eine ichbezogene Haltung beeinträchtigt werden?
- 3. In Vers 3 betont Paulus, dass wir andere höher achten sollen als uns selbst. Wie würde sich unser Leben ändern, wenn wir dies auch tatsächlich täten?
- 4. Jesus gab seine Vorrechte auf, um uns aus unserer Not zu helfen. Inwiefern hält uns unser Pochen auf eigene Rechte davon ab, andere zu lieben und auf ihre Nöte einzugehen?
- 5. Wo liegen die Ursachen für ein selbstsüchtiges Leben?
Einander dienen
- 1. Demut ist für die meisten von uns keine Selbstverständlichkeit. Welche Schritte können wir unternehmen, um weniger an uns selbst und mehr an andere zu denken?
- 2. Die Kraft, die wir zu einem selbstlosen Leben benötigen, wird in Philipper 2, Verse 3 bis 11 offenbart: Jesus unterstellte sich und sein eigenes Wollen dem Willen des Vaters. Was können Sie heute tun, um Ihr Leben ganz unter die Führung von Jesus als dem Herrn zu stellen?
Glauben teilen
- 1. Ein oder zwei Gesprächsteilnehmer sollten schildern, welche Möglichkeiten sie sehen, einem Arbeitskollegen, einem Nachbarn oder einem Familienmitglied von der Liebe Christi zu erzählen und diese praktisch weiterzugeben.
Gott anbeten
- 1. Teilen Sie einander mit, was Gott Ihnen durch das heutige Gespräch deutlich gemacht hat. Es könnte um eine Entscheidung gehen, die Sie treffen müssen, um eine persönliche Einstellung, die Sie ändern wollen, oder auch darum, einem bestimmten Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen oder sie ihm ganz praktisch weiterzugeben.
- 2. Bitten Sie Gott darum, Ihnen zu zeigen, wo Sie in der kommenden Woche anderen selbstlos dienen können.
- 3. Sie können Ihr Treffen mit ein oder zwei Anbetungsliedern schließen.
Zusätzliche Fragen
Wenden Sie sich dem Abschnitt „Mission" im Plan „Schritte zur geistlichen Gesundheit" zu und notieren Sie mindestens einen Punkt in der Spalte „Pläne". Entdecken Sie für sich selbst eine Möglichkeit, wie Sie selbstlose Liebe zum Ausdruck bringen können.
- 1. Paulus fordert uns auf, wie Jesus zu lieben, nicht egoistisch, sondern in demütiger Haltung. Wie können wir vor dem Hintergrund von Matthäus 11, Vers 29 und Philliper 2, Vers 5 zu einer demütigenden Lebenseinstellung kommen und was bedeuted Demut konkret?
- 2. Welchen Rat gibt uns Paulus um Brief an die Römer im Hinblick auf unsere Selbstwahrnehmung? (Römer 12,3)
- 3. Lesen Sie Römer 12, Vers 10. Wie können wir andere wirklich wahrnehmen und was bedeutet es, einem Ehre zu erweisen?
- 4. Welches Bild steht Ihnen vor Augen, wenn Sie an brüderliche Liebe denken? (Sie können ein Lexikon nehmen und dort unter den Stichworten „Ehre" und „brüderliche Liebe" nachschlagen.)
- 5. In Jakobus 4, Vers 10 werden uns Zusagen gegeben, wenn wir uns demütigen. Wie kann uns Gottes Sichtweise der Demut helfen, damit in uns ein wirkliches Verlangen danach entsteht, ein demütiges Leben zu führen?
- 6. In Matthäus 6, 33, Lukas 6, 38, Philipper 4, 19 und 1. Johannes 3, 22 finden Sie Aussagen über Gottes Bereitschaft, für unsere Bedürfnisse zu sorgen. Verraten uns diese Verse oder der Kontext, in dem sie stehen, mehr über die Zusicherung göttlicher Hilfe oder mögliche damit verbundene Bedingungen?
Zur Vorbereitung auf kommende Woche
- 1. Lesen Sie weiterhin jeden Tag ein Kapitel in diesem Buch (Tage 29-35).
- 2. Denken Sie daran, für die Gebetsanliegen zu beten, die von den Teilnehmern in den vergangenen Wochen genannt wurden.
- 3. Lesen Sie die Geschichte von Saul in 1. Samuel 15 als Vorbereitung für die nächste Woche.
Einheit 4
Einheit 4
Wie beziehungsfähig sind wir wirklich?
"Demut gehört zu den Charaktereigenschaften, die oft missverstanden werden. Demut hat nichts mit Schüchternheit zu tun. Demut bedeutet nicht, von sich selbst wenig zu halten, sondern meint stattdessen, das Wohl anderer vor Augen zu haben und sich für ihr bestes einzusetzen." Rick Warren
Zu Hause ankommen
1. Sprechen Sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern Ihrer Kleingruppe darüber, was Sie bislang durch diese Aktion gelernt haben.
2. Tauschen sie sich in der Gruppe über ein Erlebnis aus, bei dem Sie sich blamiert haben anstatt Eindruck zu machen.
Lernen und wachsen
Bibelvers zum Auswendiglernen:
"Ein jeder Mensch sie schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn." (Jakobus 1,19;LÜ)
"Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging, da stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war. Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, solltest du mir die Füße waschen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass Ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er kannte seinen Verräter; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein. Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch. Wenn nun ich, euer Meister und Herr, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr euch untereinander die Füße waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich getan habe. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Apostel nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr das wisst - selig seid ihr, wenn ihr's tut." Johannes 13, 1-17 (LÜ)
Drei Tatsachen zum Thema „Dienen"
- Dienen beginnt mit Liebe (Johannes 13,1)
Ohne Liebe ist der Beweggrund zum Dienen Stolz.
Ohne Liebe führt Dienst zur Bitterkeit.
- Dienst gilt unvollkommenden Menschen (Johannes 13,5-9)
Stellen Sie sich die Füße vor, die Jesus wusch!
- Die Füße der Jünger
„Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten solle" (Lukas 22,24;LÜ)
- Die Füße von Judas
„An diesem Abend, als Jesus mit sienen Jüngern beim Essen war, hatte der Teufel Judas Iskarioth schon zum Verrat an Jesus verführt" (Johannes 13,2;Hfa)
- Die Füße von Petrus
„Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, solltest du mir die Füße waschen?" (Johannes 13,6;LÜ).
- 3. Dienen bedeutet, sich auf die Nöte der anderen einzulassen (Johannes 13,10-17).
Warum hat Jesus ihnen die Füße gewaschen?
- Ihre Herzen waren stolz.
- Ihre Füße waren dreckig.
„Wenn jemand Demut lernen möchte, kann ich ihm den ersten Schritt dazu sagen: Als Erstes muß jemand erkennen, dass er stolz ist." C. S. Lewis
Auf heute übertragen bedeutet Füße waschen: anderen praktisch helfen.
Das größte Hindernis für Dienst- und Hilfsbereitschaft: Stolz
Gesprächsanregungen
- 1. Beobachten Sie das Verhalten der Menschen, denen Jesus dient. Lesen Sie dazu Lukas 22, Vers 24 und Johannes 13, Verse 2 und 6. Wie könnte uns sein Beispiel ein Ansporn sein, ebenfalls schwachen Menschen zu helfen?
- 2. Welche Befürchtungen könnten uns davon abhalten, anderen zu dienen?
- 3. Jemand sagte einmal: „Das, was uns am meisten davon abhält, uns mit den Nöten anderer zu beschäftigen, ist der Stolz." Vielleicht kann ein Mitglied der Gruppe ein Beispiel dafür nennen, wie ihn sein Stolz davon abgehalten hat, einem anderen zu helfen.
- 4. Lesen Sie Johannes 13, Verse 1 bis 17. Dort heißt es u.a.: "... und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende." Warum ist es so wichtig, dass wir anderen Menschen aus Liebe dienen?
Einander dienen
Jesus kam als Diener auf die Erde und lebt uns vor, wie wir dienen sollen.
- 1. Der Grund aus dem Jesus den Menschen diente, war selbstlose Liebe. Sie können Ihre Motive oft an der Art und Weise erkennen, wie Sie auf Zwischenfälle reagieren. Ist es möglich, anderen mit einer eingennützigen Einstellung zu dienen?
- 2. Sprechen Sie darüber, ob bzw. weshalb die folgenden Motive falsch sind: „Es gibt mir ein gutes Gefühl" oder: „Ich möchte, dass andere Menschen sich über mich freuen."
- 3. Wie wirkt es sich auf unsere eigene Einstellung zu unserem Dienst aus, wenn dieser nicht entsprechend gewürdigt wird oder wir keine Hilfe erfahren?
Glauben teilen
Gott möchte, dass wir Jesus ähnlicher werden und seine Liebe an die Menschen in unserem Umfeld weitergeben. Das geschieht dort, wo wir geistlich wachsen und Jesus in unserem Charakter ähnlicher werden.
- Planen Sie als Kleingruppe ein Projekt, mit dem Sie anderen Menschen oder auch in Ihrer Gemeinde helfen und dadurch ein Stück Liebe in Aktion zeigen können.
Gott anbeten
- 1. Lesen Sie betend Psalm 131, Verse 1 bis 3, und lassen Sie sich durch Davids Worte ermutigen, jeglichen Stolz abzulegen, der Ihnen durch das heutige Treffen deutlich geworden ist. Sie können dadurch Zufriedenheit und Frieden in Ihrem Herzen erfahren!
„Herr, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind. Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele zu mir. Israel, hoffe auf den Herrn von nun an bis in Ewigkeit" (Psalm 131,1-3;LÜ)
- 2. Beten Sie für die Anliegen, die während Ihres Treffens angesprochen wurden, insbesondere dafür, dass jeder Teilnehmer in der Lage sein wird, jeden Stolz zu erkennen, der ihn davon abhalten könnte, Gott mit aufrichtigem Herzen zu dienen.
Zusätzliche Fragen
Wenden Sie sich dem Abschnitt „Dienst" im Plan „Schritte zur geistlichen Gesundheit" zu und notieren Sie zumindest einen Punkt in der Spalte „Pläne". Entdecken Sie für sich selbst eine Möglichkeit, wie Sie selbstlose Liebe zum Ausdruck bringen können.
Schauen Sie sich den Bibeltext in 1 bis Johannes 13, Verse 1 bis 17 einmal genauer an. Darin wird deutlich, inwiefern das Geschehen während des Abendmahls als ein Aufruf an Judas verstanden werden kann, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen.
- 1. Was wusste Jesus laut Vers 2 bereits über Judas?
- 2. Wie reagieren wir selbst auf Menschen, die die Absicht haben, uns zu betrügen oder dies bereits getan haben?
- 3. Wozu ermahnt Jesus seine Jünger wiederholt? (Matthäus 5,44; Lukas 6,27,35)
- 4. Auf welche Weise praktiziert Jesus selbst im Umgang mit Judas diese Aufforderung? Lesen Sie dazu auch Römer 12, Verse 19 bis 2.
Lesen Sie auch die Fortsetzung des Abendmahls in Johannes 13, Verse 21 bis 30. Beachten Sie beim Verhalten Jesu gegenüber Judas die Reihenfolge in der Tischordnung und das Austeilen des Brotes. Jesus wandte sich zu keinem Zeitpunkt von Judas ab, sondern wandte sich ihm bis zuletzt zu. In gleicher Weise wendet er sich auch niemals von uns ab. Mit diesem Beispiel zeigt uns Jesus, dass auch wir andere Menschen nicht aufgeben sollen.
Zur Vorbereitung auf die kommende Woche
- 1. Lesen Sie weiterhin jeden Tag ein Kapitel aus diesem Buch (Tage 22-28).
- 2. Vergegenwertigen Sie sich Ihre persönlichen Vorsätze im Abschnitt „Dienst" im Plan „Schritte zur geistlichen Gesundheit" und nehmen Sie sie in Angriff.
- 3. Als Vorbereitung auf das nächste Zusammensein können Sie Philipper 2, Verse 3 bis 11 lesen.
Einheit 3
Einheit 3
Woran Liebe scheitern kann
„Wer sich mit anderen vergleicht, steht in einer doppelten Gefahr: Entweder er wird stolz oder er wird neidisch." Rick Warren
Zu Hause ankommen
- 1. Neid und Eifersucht können uns manchmal in unangenehme Situationen bringen. Können Sie von einer schwierigen oder unangenehmen Lage berichten, in die Sie durch Neid oder Eifersucht gerieten?
Lernen und wachsen
Bibelvers zu Auswendiglernen:
„Wo Missgunst und Streit herrschen, da gerät alles in Unordnung." (Jakobus 3,16;Hfa)
„Da trat zu ihm dei Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und wollt ihn um etwas bitten: Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich einen zu deiner Rechten und den anderen zu deiner Linken. Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisst nicht, um was ihr mich bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie antworteten ihm: Ja, das können wir. Er sprach zu Ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater. Als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Herrscharen ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele." (Matthäus 20,20-28;LÜ)
1. Definition von Neid
- - Neid bedeutet, anderen Gottes Güte in ihrem Leben nicht zu gönnen, während man gleichzeitig für Gottes Güte im eigenen Leib blind ist.
- - Jeden trifft Neid
2.Auswirkung von Neid
- - Neid verursacht Konflikte
„Als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder" (Matthäus 20,24;LÜ)
- - Neid führt zu Spannungen und raubt Ihnen ihre Freude.
„Zeigen Sie mir einen einzigen Menschen, der gleichzeitig neidisch und glücklich ist." Billy Graham
3.Hilfe gegen Neid
- - Vertrauen Sie darauf, dass Gott für Sie sorgt.
„Er sprach zu Ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater. (Matthäus 20,23;LÜ)
- - Folgen Sie dem Beispiel von Jesus und keinem anderen! (Matthäus 20,25-26)
- - Werden Sie sich Ihrer Ziele bewusst.
Ist es: „.... sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener..." (Matthäus 20,26;LÜ)?
Oder doch: „Denn ich beneide die überheblichen Menschen: Ihnen geht es gut, obwohl ihnen Gott gleichgültig ist" (Psalm 73,3;Hfa)?
4.Diene, diene, diene
„...so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene..." (Matthäus 20,28; LÜ).
Gesprächsanregungen
- 1. Schauen Sie sich noch einmal die Definition von Neid an: Woran erkennen Sie Gottes Güte in Ihrem Leben?
- 2. Beschäftigen Sie sich noch einmal mit den Auswirkungen von Neid. Worauf ist nach Aussage von Jesus Neid zurückzuführen? (vgl.Markus 7,20-23)
- 3. Wie begegnet Gott nach Ansicht von David unseren Bedürfnissen? (vgl. Psalm 23,1)
- 4. Paulus ermutigt uns in seinem Brief an die Philipper, auf Gottes Versorgung und Hilfe zu vertrauen (vgl.Philipper 4,19). Inwiefern hilft uns das Vertrauen auf Gottes Fürsorge, Neid zu vermeiden?
Einander dienen / Glauben teilen
Neid ist eine sehr normale Reaktion in unserer heutigen Welt. Man braucht sich nur umzuschauen, um zu sehen, dass andere mehr haben, mehr erreichen, besser aussehen, klüger sind, einen wichtigeren Dienst haben oder mehr Anerkennung ernten, weniger arbeiten und mehr Spaß haben ... Diese Liste könnte man endlos weiterführen. Doch wenn wir Gott den richtigen Stellenwert in unserem Leben einräumen, kann dies der Schlüssel zur Überwindung von Neid sein.
- 1. Wo gibt es Neid in Ihrem Leben? (Sprechen Sie in diesem Zusammenhang z. B. über Dinge wie empfundene und berechtigte Bedürfnisse, Streben nach Erfolg, Vergnügungssucht, Geltungsbedürfnis, Sehnsucht nach Liebe, die Befriedigung, die man empfindet, wenn man anderen hilft, Verantwortung für die Familie usw.)
- 2. Was macht es uns so schwer, Neid bei uns selbst zu erkennen?
- 3. Warum ist Neid ein Zeichen für mangelnde Liebe?
- 4. Was müssen Sie ändern, um Jesus ähnlicher zu werden und Ihre Energie mehr für Gott einzusetzen und dadurch frei von Neid leben, arbeiten und dienen zu können?
Gott anbeten
Wenn wir auf Gottes Fürsorge vertrauen, wenn es unser Lebensziel ist, Jesu Vorbild zu folgen, und wenn wir auf unsere wahren Motive und Ambitionen achten, wird unser Leben ein Ausdruck echter Anbetung Gottes sein. Ein solcher Lebensstil beweist, dass wir wirklich glauben, was wir sagen.
- 1. Lesen Sie als Gruppe zusammen laut Psalm 23. Lassen Sie sich durch diesen Text ermutigen, der Ihnen zeigt, wie sehr Gott, Ihr liebender Hirte, für Sie sorgen möchte.
- 2. Beten Sie zum Abschluss dieses Abends für die Anliegen, die während des Gesprächs in der Gruppe erwähnt wurden, und danken Sie Gott für die Gebetserhörungen seit dem letzten Hauskreistreffen.
Zusätzliche Fragen
Neid kann Menschen auf verschiedene Weise beeinflussen. Einige werden dadurch zu mehr Leistung angespornt, weil sie das, was andere haben, auch haben bzw. Erreichen wollen. Andere Menschen wiederum werden depressiv und sind wie gelähmt, weil andere das haben, was sie nicht haben können. Um mit Problemen wie Neid fertig zu werden, müssen wir geistlich gesund werden. An dieser Stelle kann Ihnen der Fragebogen zu geistlichen Gesundheit helfen.
Schreiben Sie mindestens ein Ziel in den Fragebogen „Schritte zur geistlichen Gesundheit". Nehmen Sie sich diese Woche Zeit für die weitere Auswertung und sprechen Sie kommende Woche mit Ihrem Partner, einem Seelsorger oder einem Menschen darüber, der Ihr Vertrauen hat.
- 1. Lesen Sie Galater 5, Verse 16 bis 26 aufmerksam durch. Dieser Abschnitt handelt von selbstsüchtigen Wünschen und von der Frucht des Geistes. In welcher Weise warnt Paulus vor diesen natürlichen Neigungen, einschließich Neid?
- 2. Inwiefern vermitteln diese Verse dem Gläubigen die Hoffnung, dass Neid und andere negative Neigungen überwunden werden können?
- 3. In Prediger 4, Vers 4 (Hfa) heißt es: „Nun weiß ich, warum die Menschen so hart arbeiten und so viel Erfolg haben: Sie tun es nur, um die anderen in den Schatten zu stellen! Auch das ist so sinnlos, als wollten sie den Wind einfangen." Dies sind starke Töne. Wie kommt Salomo zu dieser Schlussfolgerung?
- 4. Nehmen Sie Ihre eigenen Motive unter die Lupe. Was motiviert Sie dazu, erfolgreich zu sein, und was wäre nötig, damit Ihre Motive besser vor Gott bestehen können?
Zur Vorbereitung auf die kommende Woche
- 1. Lesen Sie weiterhin jeden Tag ein Kapitel aus diesem Buch (Tage 15-21)
- 2. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um den Fragebogen zur geistlichen Gesundheit und den Bogen „Schritte zur geistlichen Gesundheit" vollständig auszufüllen.
- 3. Lesen Sie für das nächste Treffen den Bericht von der Fußwaschung Jesu, den Sie in Johannes 13, Verse 1 bis 17 finden.
- 4. Prägen Sie sich den aktuellen Bibelvers zu Auswendiglernen ein und sprechen Sie ggf. mit Ihrem Lesepartner darüber.
Einheit 2
Wie Beziehungen entstehen
„Liebe bewirkt Gefühle, aber sie ist kein Gefühl, sondern eine Tat. Die Bibel sagt, Liebe ist Freundlichkeit in Aktion." Rick Warren
Zu Hause ankommen
- 1. Haben Sie schon einmal erlebt, dass Ihnen jemand etwas Gutes getan hat, das Sie nicht verdient hatten? In welcher Weise hat dies Ihre Beziehung zu dieser Person beeinflusst?
- 2. Die meisten Menschen sehnen sich nach einem gesunden, ausgeglichenen Leben. Eine regelmäßige, gründliche Kontrolle beim Arzt hilft, den Gesundheitszustand zu beurteilen und mögliche Probleme aufzuzeigen.
Im Anhang finden Sie einen Fragebogen, der Ihnen dabei helfen kann, Ihre „geistliche Gesundheit" einzuschätzen. Er kann Ihnen außerdem dabei helfen, mit Ihrem Lesepartner oder in der Gruppe leichter über die einzelnen Punkte ins Gespräch zu kommen.
Sprechen Sie gemeinsam darüber, ob Sie diesen Fragebogen als Gruppe einsetzen wollen. Sie finden weitere Informationen unter den zusätzlichen Fragen dieses Kapitels.
Lernen und wachsen
Bibelvers zum Auswendiglernen:
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut Ihnen auch." (Matthäus 7,12;LÜ).
„Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, dem fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!" (Lukas 6,27-31;LÜ).
1 . Vier Reaktionen der Liebe auf schwierige Menschen:
- - Entscheidungen für die Liebe
- - Taten der Liebe
„Wenn deinen Feind hungert, gib Ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf seinem Haupt sammeln" (Römer 12,20;LÜ)
- - Worte der Liebe
- - Gebete der Liebe
2. Zwei Reaktionen der Liebe in schwierigen Situationen:
Beschließen Sie, sich nicht zu rächen
„Denn auch Christus hat für euch gelitten, und er hat euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Er hat keine Sünde getan; keine Lüge, kein betrügerisches Wort ist je über seine Lippen gekommen. Wenn man ihn beschipfte oder misshandelte, hat er es ohne Widerspruch ertragen; denn er wusste, dass Gott ein gerechter Richter ist und seine Sache vertritt"(1.Petrus 2,21-23;Hfa).
„Vergelte niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun"(Römer 12,17;Hfa).
- - Beschließen Sie, großzügig zu sein.
„Wenn dun den Mantel deines Nächsten zum Pfande nimmst, sollst du ihn wiedergeben, ehe die Sonne untergeht, denn sein Mantel ist seine einzige Decke für seinen Leib; worin soll er sonst schlafen? Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig."(2.Mose 22,25-26;LÜ)
„Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte ihn und half mit dem Geld denen, die in Not waren." (Apostelgeschichte 2,44-45;Hfa)
- 3. Eine Regel der Liebe in einem schwierigen Umfeld:
„Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!"(Lukas 6,31;LÜ)
Gesprächsanregungen
Jeder von uns hat von Natur aus ein Empfinden für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Jesus fordert uns jedoch auf, nach ganz anderen Maßstäben zu leben. Im Folgenden soll es darum gehen herauszufinden, welches Verhalten er von uns in schwierigen Situationen und gegenüber Menschen, die uns verletzt haben, erwartet.
Betrachten Sie noch einmal die „Reaktion der Liebe" im vorangegangenen Abschnitt.
- 1. Wie reagieren wir normalerweise, wenn uns ein Mensch verletzt?
- 2. Wie können wir ganz praktisch denjenigen, die uns verletzt haben freundlich und mit Liebe begegnen? (Lesen Sie dazu noch einmal Römer 12,20.)
- 3. Petrus spricht in seinem ersten Brief über das Vorbild Jesu in Bezug auf den Umgang mit seinen Feinden (1.Petrus 2,21-23). Wie können wir dies im Alltag konkret praktizieren?
- 4. Paulus spricht in seinem Brief an die Gemeinde in Rom darüber, wie wir und als Vertreter Christi gegenüber den Menschen in unserem Umfeld verhalten sollen (Römer 12,17-18). Darf ein Christ sich jemals für etwas rächen und wenn ja, in welchem Fall?
- 5. Die Bibel setzt in 2.Mose 22, Verse 25 und 26 sowie in Apostelgeschichte 2, Verse 44 und 45 Maßstäbe zum Thema „Freigebigkeit". Können Sie ein Erlebnis schildern, bei dem Ihnen Menschen wichtiger waren als Ihr Besitz?
Einander dienen
1. Zwar haben wir keinen Einfluß auf das, was andere tun, aber sehr wohl darauf, wie wir reagieren. Kommt Ihnen jemand in den Sinn, bei dem Sie sich bewusst dafür entscheiden sollten, ihn zu lieben?
2. Sind Sie bereit, das Risiko auf sich zu nehmen und jemandem mit Liebe zu begegnen, der Sie verletzt hat? Wie können Sie dieser Person ehrlich dienen, indem Sie ihr auf irgendeine Art „Gutes tun"?
Sprechen Sie am besten mit jemandem darüber, dem Sie vertrauen und der Ihnen einen guten Rat geben könnte.
Glauben teilen
1. Tauschen Sie sich kurz darüber aus, welche der „Vier Reaktionen der Liebe" für Sie am schwierigsten ist und was Sie tun können, um, Menschen in Situationen lieben zu können, in denen Sie am liebsten auf andere Weise reagieren würden.
2. Stellen Sie einen leeren Stuhl in die Mitte des Raumes. Könnten Sie jeweils 2 oder 3 Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Kollegen nennen, die diesen Platz einnehmen könnten und denen es helfen würde, von Gottes Liebe zu hören? Nehmen Sie sich vor, sie zum nächsten Hauskreis einzuladen.
Gott anbeten
1.Wir alle haben hin und wieder mit schwierigen oder verletzenden Menschen oder Situationen zu kämpfen. Nehmen Sie sich als Gruppe etwas Zeit, um offen über Kämpfe zu berichten, die jeder gerade durchmacht. Vergessen Sie nicht, Ihre Gebetsanliegen in die Gebetsanliegen- und -erhörungsliste einzutragen, die Sie am Ende des Buches finden.
2. Denken Sie auch daran, für Personen zu beten, die Sie zum nächsten Hauskreis einladen wollen.
Zusätzliche Fragen
Der Fragebogen zur geistlichen Gesundheit soll Ihnen helfen, einen kurzen Eindruck davon zu erhalten, wie es um Ihr spirituelles Leben besteht. Nehmen Sie sich 3 bis 4 Minuten Zeit, um den Fragebogen allein auszufüllen. Sie finden ihn im Anhang dieses Buches. Nachdem Sie alle Fragen beantwortet haben, können Sie das Ergebnis auswerten. Setzen Sie sich mit einem Partner zusammen (am besten Ihrem Lesepartner) und tauschen Sie sich kurz über einen von Gottes Aufträgen für Ihr Leben aus, mit dem Sie derzeit gut zurechtkommen. Sprechen Sie auch über einen Aufrtag, an dem Sie noch verstärkt arbeiten müssen.
- 1. Dei meisten von uns reagieren auf Verletzungen, indem Sie über denjenigen, der sei verletzt hat, kritische und verletzende Bemerkungen machen. Im Videovortag hörten wir, dass „Segnen bedeutet, Gutes zu sagen". Was Paulus über Gottes Güte (Römer 2,4)? Wie können wir Ihrer Meinung nach andere durch unsere Güte bzw. Freundlichkeit verändern?
- 2. Inwiefern bekräftigt Paulus in 1.Korinther 13, Verse 4 bis 7 die Botschaft Jesu von der Feindesliebe? Wie können wir anderen durch freundliche Worte und Taten, Entscheidungen und Gebete echte Liebe zeigen?
- 3. Am Kreuz zeigte Jesus, was echte Liebe ist, indem er für seine Feinde betete (vgl. Lukas 23,34). Warum fällt es uns oft so schwer, für diejenigen zu beten, die uns verletzt haben? Was geschieht in uns, wenn wir für die beten, die uns verletzt haben?